1. Herren zwischen Himmel und Hölle

Friday, February 9, 2018

Fazit: Die einfachen Dinge, sind meist die effizientesten. 

Ein Spielbericht der mit dem Fazit startet ist eher selten. Jedoch ist es genau das, was nach dem Spiel gegen die SG Schwarzenbek/Glinde wichtig ist. 

Das 1. Drittel war das Beste was der TSC in dieser Saison abgeliefert hatte. Schnelle Pässe, einfache Kombinationen, viele Abschlüsse und jeder hatte 20 Minuten unendlich viel Spaß auf der Platte. So stand es nach 16 Minuten bereits 4:0, ehe die SG überhaupt realisierte was Phase ist. Mit 1:5 ging es dann gut gelaunt in die Pause. Die Ansage war klar: Wir verändern nichts und machen genauso weiter wie bisher. Einfacher gesagt, als getan. 

Der TSC legte auch im 2. Drittel einen Blitzstart hin und baute nach 2 Minuten den Vorsprung auf 1:6 aus. Was danach passierte lässt sich nicht wirklich in Worte fassen. Zwar stellte die SG die Reihen um, aber das darf diesen Einbruch nicht entschuldigen. Alles was im 1. Drittel so gut funktionierte, lief nun schief. Der TSC wurde ausgekontert und teilweise auch ausgespielt. Lediglich ein verwandelter Penalty (17. Minute) durch Freddy konnte das Ergebnis auf 4:7 Drittelendstand korrigieren. 

Die Ansprache in der Kabine war deutlich. Keine Geschenke an die SG und die Zuschauer hatten genug Spannung. Jetzt setzen wir beim 1. Drittel fort. 

Leider setzte die SG beim 2. Drittel fort und der TSC ließ sie gewähren. Teilweise ohne Gegenwehr lud man die SG zum Jubeln ein. Nach 13 Minuten stand es zwar 5:9 für den TSC, aber es roch nach trügerischer Sicherheit. Der TSC musste nun bis zum Ende zittern, denn es lief weiterhin nichts wirklich rund. Die SG konnte bis zu 16. Minute noch auf 8:9 verkürzen. Die letzten Spielminuten waren hektisch. Die Zuschauer erlebten Spannung, wie sie zuvor selten gesehen haben. 

Am Ende brachte der TSC das Ergebnis ins Ziel und siegt aufgrund eines starken 1. Drittels mit 8:9.

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